Den QR-Standard verstehen
Raster, Ruhezone und Fehlerkorrektur einfach erklärt.

Ein Raster für Daten
Die hellen und dunklen Quadrate heißen Module. Ein Leser erkennt das Raster und entschlüsselt das Muster. ISO/IEC 18004 beschreibt die QR-Code-Symbologie. Eine standardbasierte Erstellung ersetzt nicht geeignete Farben, Größen und Tests des fertigen Ergebnisses.
Funktionsmuster helfen der Kamera
Drei große Eckmuster unterstützen Position und Orientierung. Abwechselnd helle und dunkle Module bestimmen den Rasterabstand. Ausrichtungsmuster ab Version 2 helfen bei Verzerrungen. Auch Format- und Versionsinformationen sind für das Lesen wichtig und keine frei dekorierbaren Flächen.
Vier Module freier Rand
Ein normaler QR-Code braucht auf allen Seiten mindestens vier Module Ruhezone. Sie trennt ihn von benachbarten Grafiken. Ein Modul ist eine Rasterzelle, kein fester Millimeterwert. Beim Vergrößern muss daher auch der Rand proportional wachsen.
Versionen und Dichte
Normale QR-Codes reichen von Version 1 bis 40. Version 1 hat 21 × 21 Module; jede Stufe erhöht jede Seite um vier Module bis auf 177 × 177. Mehr Inhalt oder stärkere Fehlerkorrektur kann eine höhere Version erfordern. Bei gleicher Druckgröße werden die Zellen mit dichterem Raster kleiner.
Grenzen der Fehlerkorrektur
L, M, Q und H werden oft mit ungefähr 7 %, 15 %, 25 % und 30 % wiederherstellbaren Codewörtern beschrieben. Das erlaubt nicht, einen beliebigen gleich großen Anteil der sichtbaren Fläche abzudecken. Verteilung und Position der Schäden sowie Funktionsmuster sind entscheidend. QRmaru nutzt H.
Produktgrenzen unterscheiden
Die Grenze von 1.600 Byte sowie Kontrast- und Logobeschränkungen sind QRmaru-Entscheidungen, nicht die maximale Kapazität des Standards. UTF-8-Zeichen können mehrere Byte belegen. Statische Codes haben keine eingebauten Statistiken oder Dienstlaufzeit. Pflege das Ziel und teste heruntergeladene Datei und echten Ausdruck.